Studie zeigt: 80 Prozent der Deutschen sichern ihre Arbeitskraft nicht ab

Frankfurt am Main, November 2021. Ob durch einen Unfall, eine schwere Verletzung oder eine plötzliche Erkrankung – oftmals sind es unerwartete Ereignisse, die uns von heute auf morgen berufsunfähig machen können. Ein Thema, dem sich viele Deutsche dem Anschein nach gedanklich nicht gerne widmen, denn eine bevölkerungsrepräsentative Studie [1] des Versicherungsmanagers CLARK in Zusammenarbeit mit dem Befragungsinstitut YouGov zeigt, dass 80 Prozent der Deutschen keine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen haben. Dabei ist gerade unsere Arbeitskraft ein sehr wertvolles und schützenswertes Gut, finanziert sie doch meist unser gesamtes Leben. Für CLARK Grund genug einmal genauer zu hinterfragen, wie die Deutschen über ihren Beruf, ihr Arbeitsleben und die Berufsunfähigkeit denken.

Quelle: CLARK

Die Berufsunfähigkeit – ein Thema, über das die Deutschen sich tendenziell eher weniger Gedanken zu machen scheinen. So sind fast ein Achtel (14 Prozent) der 25- bis 34-Jährigen CLARK-Studienteilnehmer:innen, die noch keine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen haben, der Überzeugung, dass sie ihrer Arbeit immer uneingeschränkt nachgehen werden können. Ein gefährlicher Trugschluss, denn statistisch gesehen wird jede vierte Person im Laufe ihres Lebens zumindest vorübergehend berufsunfähig. Im Jahr 2020 waren die häufigsten Ursachen, die für eine Berufsunfähigkeit angegeben wurden, psychische Erkrankungen. Dennoch gehen immer noch viele davon aus, dass eine Berufsunfähigkeit eher bei Berufen mit körperlicher Arbeit droht. Auch in der CLARK-Studie sind es 13 Prozent der Befragten.

Mentale Belastungen und Berufsunfähigkeit

Gerade mentale Belastungen am Arbeitsplatz scheinen sich während der Corona-Pandemie für viele Deutsche erhöht zu haben. So stimmen 31 Prozent der 35- bis 44-Jährigen CLARK-Studienteilnehmer:innen zu, dass sich das Stresslevel in ihrem Unternehmen seit Beginn der Pandemie erhöht hat. Jede fünfte Person dieser Altersgruppe (20 Prozent) hat aufgrund von Corona sogar mehr Burnout-Fälle im eigenen Umfeld erlebt. Unabhängig davon, ob man aufgrund von Überarbeitung ein Burn-out entwickelt hat oder sich beispielsweise eine einschränkende Verletzung wie ein gebrochenes Bein zuzieht, ist es empfehlenswert für den Arbeitsausfall finanziell abgesichert zu sein. Denn als berufsunfähig gilt man bereits dann, wenn man mindestens 6 Monate den aktuellen Job nur zu 50 Prozent ausführen kann. Um dann nicht aufgrund von finanziellen Zwängen über seine eigenen Grenzen gehen zu müssen, kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung helfen.

Darum entscheiden sich die Deutschen für eine Berufsunfähigkeitsversicherung

Wie die CLARK-Studie zeigt, haben nur 16 Prozent der Deutschen eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. CLARK hat gefragt, aus welchen Beweggründen sie sich dafür entschieden haben. 68 Prozent der Versicherten stimmen zu, dass es zu viele Risiken gibt, wie z.B. psychische Leiden, Unfälle etc., die ihre Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen könnten. Ein weiterer Grund, dem 55 Prozent zugestimmt haben, ist, dass die Versicherten sich in einem Krankheitsfall nicht auch noch zusätzlich mit Geldsorgen plagen müssen. Außerdem sind sich über die Hälfte (52 Prozent) der Befragten einig: Die Wahrscheinlichkeit berufsunfähig zu werden, ist unabhängig von der Art des Berufs. So unvorhergesehen wie das Leben spielen kann, ist es gut seine Arbeitskraft abzusichern.

[1] Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 1025 Personen zwischen dem 20. und 24.09.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

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