Richtig abgesichert? – Worauf Studierende jetzt achten sollten

Frankfurt am Main, September 2021. Der Einzug in die erste Wohngemeinschaft, das erste eigene Auto und der erste Sparplan – zum Semesterbeginn sollte sich jede:r Student:in ausführlich mit dem Thema Finanzen und Versicherungen auseinandersetzen, um richtig abgesichert in den nächsten Lebensabschnitt starten zu können. Eine aktuelle bevölkerungsrepräsentative Studie des digitalen Versicherungsmanager CLARK, welche in Kooperation mit dem Befragungsinstitut YouGov durchgeführt wurde, zeigt allerdings: Gerade einmal 10 Prozent der 18-bis 24-Jährigen geben an, einen guten Durchblick über das Themengebiet Versicherungen zu haben [1]. Anlässlich des Semesteranfangs 2021 informiert CLARK darüber, welche Versicherung Studis wirklich benötigen  und wie groß das Bewusstsein junger Erwachsene für finanzielle Vorsorge ist.

Diese Versicherungen sind Pflicht

Während der Schulzeit oder eines Studiums ist man als Jugendlicher oder junger Erwachsener meist über die sogenannte Familienversicherung krankenversichert. „Wird nun jedoch beispielsweise als Werkstudent:in monatlich mehr als 450 Euro verdient oder das 25. Lebensjahr vollendet, so zahlen nicht mehr die arbeitenden Eltern die Beiträge für die gesetzliche oder private Krankenversicherung, sondern man selbst“, so COO und Co-Gründer von CLARK, Dr. Marco Adelt. Der gesetzlich vorgeschriebene Beitragssatz für die Krankenversicherung liegt bei 14,6 Prozent des Bruttoeinkommens.

Des Weiteren ist eine Haftpflichtversicherung ein „Muss“. Diese Versicherung springt zum Beispiel ein, wenn man in der Vorlesung den Kaffee über den Laptop eines anderen Studierenden schüttet oder auf dem Weg zur Uni mit dem Fahrrad unbeabsichtigt ein Auto beschädigt. Auch bei der privaten Haftpflichtversicherung gilt: Während der Schulzeit oder des Studiums ist man meist über die Eltern mitversichert. Sobald die eigene Erwerbstätigkeit aufgenommen wird, ist man jedoch selbst verantwortlich sich entsprechend zu versichern.

Unbeschwertes WG-Leben absichern

Wohngemeinschaften gehören zu einem erfüllten Studentenleben einfach mit dazu. Damit dem unbeschwerten Leben in der WG nichts mehr im Weg steht, sollte jedoch einiges beachtet werden: Beispielsweise sollte im Vorfeld über den Abschluss einer Hausratversicherung nachgedacht werden. Sie bietet Versicherungsschutz für alles, was sich innerhalb der eigenen vier Wände und teilweise auch außerhalb befindet. Werden Teile des Hausrats beschädigt, zerstört oder gestohlen, ersetzt die Hausratversicherung den Schaden. „Wofür die Hausratversicherung genau zahlt, ist in den Versicherungsbedingungen festgehalten und vom jeweiligen Tarif abhängig“, so Adelt weiter. 

In einer Wohngemeinschaft gilt zunächst: Beim Vertragsabschluss muss explizit erwähnt werden, dass es sich um eine solche handelt. Der Hausrat in der WG ist generell geschützt, solange die Versicherungsnehmerin oder der Versicherungsnehmer die Hauptmieterin oder der Hauptmieter der Wohnung ist. Auch das Hab und Gut der anderen WG-Teilnehmer:innen kann mitversichert werden, vorausgesetzt sie sind namentlich im Versicherungsvertrag genannt. Hierbei sollte beachtet werden, dass die Hausratversicherung darüber in Kenntnis gesetzt werden sollte, sobald WG-Mitbewohner:innen wechseln, ansonsten geht der Versicherungsschutz verloren. „Außerdem ist es ratsam, vor dem Abschluss einer Hausratversicherung die Kosten verschiedener Anbieter und vor allem den Leistungsumfang der Tarife zu vergleichen“, so Adelt.

Großes Bewusstsein für Geldanlagen und Altersvorsorge

Wer anfängt zu studieren, beschäftigt sich unweigerlich auch mit dem, was danach kommt: Die Arbeit, gefolgt von Lebensabend & Rente. Und während sich das Wissen der jungen Deutschen über ihre Versicherungen eher in Grenzen hält, haben die 18- bis 24-Jährigen umso mehr Ahnung von Geldanlagen und Altersvorsorge: Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) dieser Altersgruppe geben an, Maßnahmen zu ergreifen, um Geld anzusparen [2]. Beispielsweise investiert jede:r Fünfte junge Erwachsene mithilfe eines Sparplans in Aktien oder Fonds. Des Weiteren legen 15 Prozent der 18- bis 24-Jährigen ihr Geld in einem ETF Sparplan an. 

Auch beschäftigen sich 18- 24-Jährige ausführlicher mit ihrer finanziellen Zukunft: 21 Prozent geben an, sich seit Corona mehr mit dem Thema Altersvorsorge auseinanderzusetzen. „Dies ist ein gutes Zeichen, denn für viele Menschen reicht die gesetzliche Rente allein nicht aus, um ihren gewohnten Lebensstandard auch im Alter zu halten. Deswegen lohnt es sich bereits früh auch schon zum Studienbeginn über Maßnahmen wie eine Rentenversicherung, die Riester Rente oder andere private Altersvorsorgeprodukte nachzudenken, um einer potentielle Rentenlücke effektiv vorzubeugen“, so Adelt abschließend.

[1] Hinweis zur Studie: Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 1008 Personen zwischen dem 20. und 25.01.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

[2] Hinweis zur Studie: Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 1018 Personen zwischen dem 14. und 17.06.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Download PDF
Download PDF
Über CLΛRK

Der führende Versicherungsmanager CLARK bietet seinen Nutzer:innen die Möglichkeit, ihre Versicherungen digital zu verwalten, zu vergleichen und zu verbessern. Mehr als 500.000 Kund:innen nutzen bereits CLARKs intelligente Algorithmen und individuelle Beratung der Versicherungsexpert:innen. CLARK wurde im Juni 2015 von Dr. Christopher Oster, Steffen Glomb, Dr. Marco Adelt und Chris Lodde gegründet. Das Insurtech beschäftigt an den vier Unternehmensstandorten Frankfurt am Main, Berlin, Püttlingen und Wien insgesamt über 350 Mitarbeiter:innen.

Website: clark.de | goclark.at
Twitter: @clarkgermany | Facebook: facebook.com/ClarkGermany |
Instagram: instagram.com/clarkapp

Pressemitteilungen